Theaterwerkstatt Quakenbrück, Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück, Tel. 05431-2644  |  Impressum

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Ensemble der Theaterwerkstatt Quakenbrück zeigt „Der Revisor“ von Gogol


Fr, 10.03.2017, 20 Uhr, Theaterwerkstatt Quakenbrück, Eintritt 9/6 €

-Ausverkauft-

So, 12.03.2017, 20 Uhr, Theaterwerkstatt Quakenbrück, Eintritt 9/6 €

Mi, 15.03.2017, 20 Uhr, Theaterwerkstatt Quakenbrück, Eintritt 9/6 €

Fr, 17.03.2017, 20 Uhr, Theaterwerkstatt Quakenbrück, Eintritt 9/6 €

-Ausverkauft-

So, 19.03.2017, 20 Uhr, Theaterwerkstatt Quakenbrück, Eintritt 9/6 €

Zusatztermine:

Fr, 24.03.2017, 20 Uhr, Theaterwerkstatt Quakenbrück, Eintritt 9/6 €

So, 26.03.2017, 20 Uhr, Theaterwerkstatt Quakenbrück, Eintritt 9/6 €

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In einem kleinen russischen Städtchen wird die Nachricht verbreitet, ein Revisor sei inkognito auf dem Weg in die Stadt. Alle Beamten der Stadt, allen voran der Stadthauptmann als Oberhaupt, fürchten sich vor diesem Besuch. Schließlich hat jeder von ihnen Dreck am Stecken: Sie lassen sich schmieren, bestechen oder erfüllen ihre Aufgaben nicht.


Gleichzeitig ist ein junger Mann, Chlestakow, aus St. Petersburg in einem Gasthaus abgestiegen. Seit zwei Wochen wohnt er dort und hat noch keine Rechnung bezahlt, sondern sich immer alles anschreiben lassen. Schnell geht das Gerücht um, der junge Mann sei der Revisor.


Bald kommt es zum Zusammentreffen der beiden Parteien. Chlestakow denkt, er werde wegen der unbezahlten Rechnungen gleich abgeführt, und gerät außer sich. Er schreit herum und beschwert sich, dass das Essen sowieso nicht schmecke. Der Stadthauptmann ist durch diesen Ausbruch völlig eingeschüchtert und noch mehr davon überzeugt, es mit einem richtigen Staatsbeamten zu tun zu haben. Er beruhigt Chlestakow und denkt, er müsse das Inkognito-Spielchen mitspielen. Chlestakow erzählt hier aber seine wahre Geschichte: dass er vom Vater aus St. Petersburg zurückbeordert wurde, weil er es dort in der Kanzlei noch zu nichts gebracht hat. Mit der Heimreise lasse er sich allerdings ein wenig Zeit, weil er überhaupt keine Lust habe, nach Hause zu gehen. Jedoch habe er kein Geld mehr. Der Stadthauptmann steckt ihm schnell 400 Rubel als Schmiergeld zu. Er bietet ihm auch an, bei sich im Gästezimmer zu wohnen.


Nun werden Chlestakow verschiedene Besichtigungstouren durch die Stadt geboten, und dabei wird ihm immer wieder etwas Geld zugesteckt. Er denkt erst, die Leute hier seien sehr gutmütig und großzügig, begreift dann aber, dass sie ihn wohl mit jemandem verwechseln. Trotzdem spielt er das Spiel weiter, verlobt sich sogar mit der Tochter des Stadthauptmanns. Ob Chlestakow nun der Revisor ist …?


Zwar spielt Gogols Komödie aus dem Jahr 1836 in einem russischen Provinznest, doch Korruption und Vetternwirtschaft haben die Jahrzehnte überlebt und finden sich auch heute sowohl bei den Großen wie FIFA und VW als auch bei den kleinen Fischen.


Karten gibt’s über die Homepage und an den Vorverkaufsstellen.


Programm 2016/2017

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